Also erst einmal: Keiner will das Ostbad schließen. Keiner will es umbenennen (außer die Frau Wackernagel von der CDU, aber die, naja lassen wir das). Soviel zu den Klarheiten.
Unklar ist, wie das sanierungsbedürftige Ostbad künftig aussehen soll. Die einen befürworten ein Bad, in dem das Wasser mit Chlorgas gereinigt wird. Andere präferieren eine Naturbad. Das ist kein Tümpel sondern eine Anlage in der die Wasseraufbereitung natürlich biologisch erfolgt. Dafür soll neben das eigentliche Becken so ne Art Teich angelegt werden.
Argumente: Für eine Chlor-Lösung sprechen die Schwimmer, in Chlor könne man besser gleiten. Stimmt auch. Für die Wasseraufbereitung “per Natur” spricht die Chemiefreiheit im Sinne der Umwelt und der Kids. Klingt auch logisch. Also gibt’s einen Streit. Oder ‘ne Debatte.
In der wiederum mischt die OTZ (formely known as Volkswacht) gut mit. Die schreiben in ihrer Ausgabe vom Montag: “Leser votieren für Wasserreinigung mit Chlor”. Aber Moment mal. WO haben die Kollegen Leser denn votiert? Vielleicht beim Internet? Ahja, stimmt. Da hat die OTZ eine eigene Umfrage gestartet. Und wie sieht dort das Ergebnis aus?

Sind zwar nur n paar Stimmen, aber wesentlich mehr Zuschriften haben die mit Sicherheit nicht bekommen. Jedenfalls sprechen die Zahlen des Internetvotings eine ganz andere Sprache als der Artikel dazu.




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